Projekt kulturer.be
1.8.26
August | September | Oktober | November | Dezember
Freiburg | Heidelberg | Mannheim | Frankenthal | Karlsruhe | Speyer | Konstanz | Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof | Lörrach | Pfahlbaumuseum Unteruhldingen | Schlösser | andere
Freiburg
Archäologisches Museum Colombischlössle
Öffentliche Stadtführungen
Henker, Hexen, Hübschlerinnen
1.08., 7.08., 8.08., 14.08., 15.08., 21.08., 22.08., 28.08., 29.08.
Beginn: 20.00 Uhr, Dauer ca. 90 Minuten (1,5 Stunden)
Treffpunkt: Marienstatue auf dem Kornmarkt, Heidelberg
15,- € (erm. 13 €) pro Person
Anmeldung info@hb-tour-conception.de
Gesonderte Übersichten:
Vorträge und andere Veranstaltungen
Sonderausstellungen in den Reiss-Engelhorn-Museen
Bis 2.8.2026
Saurier – Faszination Urzeit
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5
Von A wie Archegosaurus bis Z wie Zephyrosaurus – Ihre Namen sind oft schwer auszusprechen, doch sie begeistern Kinder wie Erwachsene. Die Rede ist von den Sauriern – den vielgestaltigen Urzeit-Herrschern. Sie sind viel mehr als Stars auf Kinoleinwänden und in Kinderzimmern. Als frühe Lurche und Reptilien, als Flug- und Meeressaurier und als Dinosaurier haben sie viele Millionen Jahre alle Lebensbereiche der Erde besiedelt. Die große Sonderausstellung „Saurier“ ist ein Erlebnis für alle Generationen und holt die Urzeit-Echsen nach Mannheim. Sie ist noch bis 2. August 2026 in den Reiss-Engelhorn-Museen zu sehen. Anhand zahlreicher versteinerter Lebensreste, Skelette, lebensechter Rekonstruktionen und Präparate gewährt sie spannende Einblicke in die Welt von T-rex & Co. Dabei gibt es Erstaunliches zu entdecken: Nicht jeder Saurier war ein Dinosaurier. Was verraten Spuren über ihre Verursacher? War alles, was Federn hatte, ein Vogel? Und welche Dinosaurier haben den Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren überlebt und sind heute in unseren Gärten anzutreffen?
Vorträge und andere Veranstaltungen
Mi 5.8.18 Uhr
Neue Heimat Timbö
Vortrag
So nannte man das von der Caritas 1932 initiierte Projekt, mit dem sich deutsche „Jungmänner“ im Urwald des südbrasilianischen Staates Santa Catarina die Grundlage für eine vielversprechende Zukunft schaffen sollten. Die beiden Autoren lassen die abenteuerliche Reise und die schwierigen Anfangsbedingungen anhand der Tagebucheintragungen des Mannheimers Karl Hofmann sowie durch Bilder und Filmausschnitte lebendig werden.
Mit Dr. Lothar Wieser und Dr. Friedbert Hofmann
MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Mi 26.8.18 Uhr
Mannheimer Kolonialwarenhandel und der Kampf zweier Genossenschaften
Vortrag
1850 verzeichnet das Mannheimer Adressbuch „46 Spezereien und 14 Colonialwarenläden“, um 1900 sind es schon 265. Welche „exotischen“ Waren haben diese Geschäfte im Angebot? Neu aufkommende Reklame steigert die Kauflust, suggeriert die Überlegenheit derer, die sich Kolonialwaren leisten können. Doch der Markt wird für die vielen Geschäfte enger, als die großen Warenhäuser mit ihren Lebensmittelabteilungen entstehen. Diese bieten auch Bekleidung und Dekoratives im „Kolonialstil“. Dazu kommt noch die Konsumgenossenschaft. Mit ihren günstigen Lebensmitteln - auch „aus Übersee“ - buhlt sie mit der E.d.K., der Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler, um Kundschaft.
Mit Barbara Ritter, Rhein-Neckar-Industriekultur e.V.
MARCHIVUM, Friedrich-Walter-Saal (6. OG)
Jacob Burckhardts „Weltgeschichtliche Betrachtungen".
Eine Lektüreempfehlung
Vortrag von Dr. Rainer Brüning im Generallandesarchiv Karlsruhe am 06.08.2026,18:00 Uhr
Die von seinem Neffen Jakob Oeri im Jahr 1905 herausgegebenen sogenannten „Weltgeschichtlichen Betrachtungen“ machten den Basler Historiker Jacob Burckhardt (1818-1897) nach seinem Tod berühmt: Seine Reflexionen über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Staat, Religion und Kultur eröffneten neue Forschungsperspektiven. Seine Analyse der geschichtlichen Krisen und seine Einordnung der großen historischen Persönlichkeiten setzten Maßstäbe. Individuellen Trost spendete schließlich das bekenntnishafte Kapitel über Glück und Unglück in der Weltgeschichte. Sein freier und unabhängiger Geist, der sich nicht in die Denkschablonen seiner Epoche einordnen lassen wollte, erscheint heute wieder aktuell.
Ausstellungen:
Öffentliche inszenierte Führungen
Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof
Samstag, 1. August
ab 11 Uhr: Landfrauentag: Gutes aus Milch
Von den Landfrauen des Landfrauenvereins Hausach-Einbach gibt es Bibiliskäse und Butter frisch auf den Tisch. Dazu Brot und Datschkuchen aus dem Holzbackofen.
Sonntag, 2. August
ab 11 Uhr: Begegnungen: Rendezvous der Maler
Viele großartige Maler der Region sind zu Gast – es wird malerisch auf dem Gelände.
11 Uhr: Heuboden-Akademie: Die Gutacher Malerkolonie
Museumsmitarbeiterin Melina Egg richtet ihren Blick auf ein Zentrum der Schwarzwaldmalerei und dabei ganz besonders auf den Malerpoeten Eugen Falk-Breitenbach.
11 bis 16 Uhr: Offene Werkstatt für Familien: Malen wie die Meister
Wie alles will Malen gelernt sein. Die Kinder können gleich heute loslegen und eigene Meisterwerke erschaffen!
Sonntag, 9. August
11 Uhr: Sonderführung für Familien: Der Bauer und seine Kinder
Einer der jüngsten Museumsmitarbeiter, Samuel Räpple, berichtet heute vom Leben der Kinder in früherer Zeit.
13 Uhr: Sonderführung für Familien: Der Bauer und seine Bienen
Museumsmitarbeiterin und Imkerin Godeliva Steinkönig bringt den Besuchern das Wesen und die frühere Bedeutung von Bienen näher.
11 bis 16 Uhr: Offene Werkstatt für Familien: Natürlich gewachst
Familien mit Kindern können gewachste Tücher machen – perfekt für‘s Picknick, beim Wandern oder zur Müllvermeidung im Alltag.
Sonntag, 16. August
ab 11 Uhr: Begegnungen: Ein Hoch auf die Ortenau
Die Winzer vom Weinparadies Ortenau schenken edle Tropfen zum Probieren aus. Aktionstag mit dem Weinparadies Ortenau unter Beteiligung der Ortenauer Weinbruderschaft.
11 bis 16 Uhr: Offene Werkstatt für Familien: Willkommen an der Saftbar
Mit einer richtigen Obstpresse stellt das museumspädagogische Team mit und für die jüngsten Besucher leckere Säfte zum Probieren her.
Sonntag, 23. August
11 Uhr: Sonderführung: Spaziergang durch den Weinberg
Mit Charme und viel Sachverstand lädt Weinguide Carolin Buß zum gemeinsamen Gang durch die Reben ein.
11 bis 16 Uhr: Offene Werkstatt für Familien: Radau in den Reben
Damit nicht die Vögel kommen und die Trauben wegfuttern, können die jüngsten Museumsbesucher etwas bauen, was sie vertreibt.
Sonntag, 30. August
ab 11 Uhr: Sommer- und Familienfest
Das letzte Augustwochenende lädt wie jedes Jahr die kleinen wie die großen Museumsbesucher mit vielerlei Vorführungen und Mitmachprogrammen zum bunten Museumsfest ein.
Ausstellungen
20. Juni – 8. November 2026
"Wenn der Töne Zauber walten..."
100 Jahre Motettenchor Lörrach
Der Lörracher Chor ist einer der ältesten Konzertchöre Deutschlands. In der Ausstellung im Hebelsaal wird die Geschichte des Chores lebendig – ein faszinierender Blick auf ein Jahrhundert voller musikalischer Höhepunkte und leidenschaftlicher Chormusik. In der langen Chorgeschichte haben nur vier Dirigenten das Profil geprägt - in der Ausstellung wird auf die Lörracher Musikgeschichte in sehr vielfältigen Zeiten und unter sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen eingegangen
25. Juli bis 30. August 2026
Kunst ist frei - geliebt, verpönt, gefürchtet
Kunst kann begeistern, irritieren, provozieren oder berühren – und gerade darin liegt
ihre Freiheit. Sie stellt Fragen, verschiebt Grenzen und eröffnet neue Sichtweisen auf
Gesellschaft, Politik und das menschliche Miteinander.
Die Ausstellung des VBK widmet sich dieser Freiheit als unverzichtbarem Raum für
Ausdruck, Kritik und Dialog. Mit Ironie, Satire, Humor und leisen Zwischentönen
entstehen Arbeiten, die Reibung zulassen und zugleich Verbindungen schaffen. Denn
freie Kunst entzieht sich Kontrolle – und macht sichtbar, was sonst oft verborgen bleibt.
Gezeigt werden Malerei, Zeichnung, Installation sowie Beton- und Holzskulpturen von
ANRA (Hilbert), Sabine Bach, Babi Brüller, Yongchang Chung, Matthias Dämpfle, Jonas
Mosbacher und Jolanta Switajski.
Die Ausstellung Vereins Bildende Kunst Lörrach lädt dazu ein, Kunst als offenen Denk-
und Begegnungsraum zu erleben.
Veranstaltungen
Sonntag, 30. August 2026, 16 Uhr
Finissage der Sonderausstellung ‚Kunst ist frei – geliebt, verpönt, gefürchtet‘ des Vereins Bildende Kunst Lörrach e.V.
Mit Werken von ANRA (Andreas und Ralph Hilbert), Sabine Bach, Babi Brüller, Yongchang Chung, Matthias Dämpfle, Jonas Mosbacher und Jolanta Switajski
27.7.-2.8. Pflanzen und Pflanzenfasern – die Grundlagen der „Pfahlbau-Mode“
3.-7.8. Familienführung – Familien-Zeitreise in die Bronzezeit
3.-9.8. STEINZEIT – als der Mensch wurde…
10.-16.8. Der Einbaum – DAS Boot der Urzeit
14.8. Kinderclub: Der Schatz der Pfahlbauer 4 – Uhldi jagt Dr. Nein
19.8. Kinderferien: Abenteuer Pfahlbauten
26.8. Kinderferien: Abenteuer Pfahlbauten
27.7.-2.8.: Pflanzen und Pflanzenfasern – die Grundlagen der „Pfahlbau-Mode“
Wer glaubt, dass die Mode der Jungsteinzeit vor knapp 6.000 Jahren vornehmlich aus Tierfellen oder Ledertrachten bestand, der irrt gewaltig: Tatsächlich war ein Großteil der in Europa und dem Vorderen Orient verfügbaren Gewänder zu 100 % vegan! So verwendete man lange, stabile Grashalme, um daraus Regenjacken zu flechten oder Flachs, das man mit der Hand und aus Ton hergestellten Spinnwirteln zu Fäden spann, die man dann wiederum zu Röcken, Hüten und Hemden verarbeitete. Aber auch weitaus ausgefallenere Pflanzenbestandteile und -fasern, wie etwa Brennnesseln und Rinde wurden für die steinzeitliche Textilherstellung herangezogen. Warum das so war, welche faszinierenden Kleidungsstücke die moderne Wissenschaft in den Pfahlbauten bislang nachweisen konnte und wie man diese noch heute herstellen kann, das erklärt die Archäologin und ausgewiesene Steinzeit-Fashionista Dorothee Olthof.
Tipp: Am Stand von Frau Olthof kann die uralte Technik des Flechtens erlernt werden
3.-9.8.: STEINZEIT – als der Mensch wurde…
Die „Steinzeit“, die älteste und mit über 2,5 Millionen Jahren zugleich längste Epoche der Menschheit, wird bisweilen als die angeblich „primitivste“ Kulturstufe des modernen Menschen geringgeschätzt. So werden Steinwerkzeuge als „einfach“ und „grob“ abgetan, während das Bild der Steinzeitmänner und -frauen von affenartigen, in Tierfelle gehüllten Höhlenbewohnern geprägt ist.
Tatsächlich erlaubt es die archäologische Forschung, dieses antiquierte und durch und durch falsche Bild unserer Ururururgroßeltern zu revidieren! Weder ist die Herstellung einer Feuersteinpfeilspitze ein banales oder gar simples Unterfangen, noch kauerten die ersten Menschen frierend in muffigen Höhlen: sie waren Entdeckerinnen und Revolutionäre, die es mit den widrigsten Umweltbedingungen aufnahmen, den gesamten Planeten besiedelten und mit dem Beginn der Jungsteinzeit Ackerbau und Viehzucht erlernten. Kleidung wurde gewebt und genäht, Werkzeuge und Waffen wurden aus Holz, Knochen und Geweih hergestellt, man tätowierte sich, braute Bier und wusste um die heilende Wirkung zahlreicher Pflanzen. Der Archäologe Jean-Loup Ringot zeigt Ihnen die Steinzeit, wie Sie sie noch nie gesehen haben!
Tipp: Am Stand von Herrn Ringot darf die Steinzeit mit all ihren Facetten hautnah miterlebt werden.
10.-16.8.: Der Einbaum – DAS Boot der Urzeit
Ein hochgewachsener, breiter Baumstamm, ein paar Beile aus Stein oder Bronze und ein starkes Team, mehr war für die Herstellung eines Bootes der Pfahlbauzeit nicht nötig! Derartige Holzboote, ihrem Ausgangsmaterial wegen auch als „Einbäume“ bezeichnet, zählen zu den ältesten Wasserfahrzeugen der Menschheit. Sie lassen sich ab spätestens 10.000 Jahren vor unserer Zeit, in der sogenannten Mittelsteinzeit, sicher nachweisen. Mit ihnen war es möglich, die Flüsse und Seen Europas zu befahren, Fische zu fangen und Handelsgüter sicher über weite Strecken zu transportieren. Kein Wunder also, dass Einbäume auch in der nachfolgenden Jungsteinzeit und der Bronzezeit bis 850 v. Chr. von großer Bedeutung waren. Zahlreiche Funde in Pfahlbausiedlungen im und um den Bodensee herum belegen dies. Der fantastischen Holzerhaltung in den prähistorischen Pfahlbaudörfern ist es zu verdanken, dass Experimentalarchäologen wie Wolfgang Lobisser und Erik Häußler noch heute Einbäume wie vor über 3.000 Jahren herstellen können. Seien Sie Zeuge, wie in den Pfahlbauten Unteruhldingen ein über 10 m langes Holzboot der Vorzeit entsteht!
Tipp: Im ENTDECKER PARCOURS können die für den Bau eines Einbaums benötigten Werkzeuge ausprobiert werden.
Kinderclub „Archaeo-Kids“ 2026: „Haus am See – Geschichte ERLEBEN!
Fr. 14.08. – 14-16 Uhr: „Der Schatz der Pfahlbauer 4 – Uhldi jagt Dr. Nein“
Verflixt! Kaum dass Steinzeitmann Uhldi die von ihm im letzten Jahr vor einem hungrigen Biber verstecken Süßigkeiten wiedergefunden hat, schon hat sie ihm der hinterlistige Zuckerbaron Dr. Nein gestohlen… Könnt ihr Uhldi bei der Suche nach Dr. Nein helfen?
Kinderferienprogramm 2026: „ABENTEUER Pfahlbauten!“
Mittwoch 19. August, 26. August und 2. September jeweils von 14:00-16:00 Uhr
Im Zuge des Kinderferienprogramms können Kinder die abenteuerliche Welt der Pfahlbauer am Bodensee kennenlernen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein spannendes Mitmachangebot. Hier dürfen die Kinder wahlweise einen Holzkamm, ein Steinzeitmesserchen, eine Perlenkette oder ein hölzernes Musikinstrument basteln. Selbstverständlich dürfen die so hergestellten Objekte im Anschluss mit nach Hause genommen werden.
Eine Teilnahme an der Veranstaltung kostet 10 €. Teilnahme ab 6 Jahren.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist unter dem folgenden Link möglich:
https://pfahlbauten.ticketfritz.de
Info & Anmeldung Tel.: 07556 / 92890-0· mail@pfahlbauten.de · www.pfahlbauten.de
Baarverein
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